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Tag Suchergebnisse für: " wald "
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Der Hochschachten im Bayerischen Wald.

Schachten (singul.) bezeichnet meist vom Menschen geschaffene Lichtungen in hoch gelegenen Wäldern fernab von Siedlungen, welche als Weidefläche in der Vergangenheit genutzt wurden und teilweise noch heute beweidet werden.

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Der Kohlschachten, Nordwestlich des Latschensees.

Schachten (singul.) bezeichnet meist vom Menschen geschaffene Lichtungen in hoch gelegenen Wäldern fernab von Siedlungen, welche als Weidefläche in der Vergangenheit genutzt wurden und teilweise noch heute beweidet werden.
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Sonne und Nebel tauchen die Jährlingsschachten in ein mystisches Licht.

Die Schachten und Filze zwischen Rachel und Falkenstein.

Es wurde erwähnt, dass die Schachten Rodungsflächen im Waldmeer des Grenzgebirges zwischen Bayern und Böhmen sind. Sie entstanden ab 1613, der Hochschachten und Kohlschachten etwa erst ab 1733. Sie dienten jahrhundertelang zur Waldweidenutzung in den Hochlagen. Meist wurde nur Jungvieh aufgetrieben, seltener Milchkühe. Erst 1961 wurde diese Waldweidenutzung aufgegeben.

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z.B.: Kolumbien: Chiribiquete National Park


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Der größte Nationalpark in Kolumbien, im Amazonas, wurde zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

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z.B. 8 Sonnenuntergang an einem Waldsee in der Republik Karelien

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Karelien ist einer der schönsten Orte Nordeuropas und ein beliebtes Touristenziel in Russland. Touristen sind beeindruckt von der herrlichen Natur der russischen Teilrepublik, der Kultur der Völker, der architektonischen Meisterwerke und religiösen Heiligtümer.

50 Prozent des Gebiets Kareliens sind Wälder, 20 Prozent Seen (63.000) und Flüsse (23.000 mit einer Gesamtlänge von 83.000 Kilometern), 20 Prozent Sümpfe, und nur zehn Prozent sind für die Besiedlung geeignet.

Sputnik und Dream Boy zeigen Ihnen einige der Seen in dieser Region, von denen es so viele gibt, dass Karelien oft das „Land der tausend Seen“ genannt wird.
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Zwei Auerhähne im Wald in der Nähe des Dorfes Vyganashchy, Weißrussland.

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"Wald der Kreuze": Hunderte Grabkreuze haben sich in den letzten 30 Jahren im Wallfahrtsort Gschnaidt im Landkreis Oberallgäu neben den beiden Kapellen angesammelt.

Mehr geht nicht. Weil die Christen in den ersten Jahrhunderten immer mehr Märtyrer und Heilige verehrten, war es schon bald unmöglich, jeden einzelnen an einem bestimmten Tag im Jahr zu feiern. Deshalb begann die östliche Kirche schon Anfang des 4. Jahrhunderts, Allerheiligenfeste zu feiern, um aller Menschen zu gedenken, die nach ihrer Auffassung bereits in Gemeinschaft mit Gott leben. In der westlichen Kirche legte Papst Gregor IV. im Jahr 835 Allerheiligen auf den 1. November.


Daneben aber bildete sich seit dem Mittelalter ein fester Heiligenkalender heraus, der an jedem Tag des Jahres ausdrücklich auf mehrere Heilige hinweist: der heilige Josef am 19. März, Peter und Paul am 29. Juni, Jakobus am 25. Juli, Martin am 11. November oder Stefanus am 26. Dezember.


Heiligenfeste markierten den Start oder das Ende der Feldarbeit

Ebenso wie die großen kirchlichen Themen-Feste - Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt oder Weihnachten - gliederten die Heiligenfeste fortan das Jahr: Am Martinstag oder an Mariä Lichtmess am 2. Februar erhielten Knechte und Mägde den Jahreslohn. Heiligenfeste markierten den Start oder das Ende der Feldarbeit. Sie verbanden sich mit Wetterphänomenen: Die Eisheiligen im Mai und die Siebenschläfer im Juni gelten noch heute als halbwegs verlässliche Wetterpropheten. Auch im Familienleben spielte der Heiligenkalender eine große Rolle - zumindest bei Katholiken. "Bei uns wurde immer Namenstag gefeiert", berichtete der Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck. Und erinnerte sich noch gut an den Spruch seiner Mutter: "Geburtstag hat jede Kuh."


Wie bei Familie Neudeck war in vielen katholischen Regionen der Namenstag wichtiger als der Geburtstag. Kinder wurden der Fürsorge des Heiligen empfohlen, der ihr Namenspatron war. Mittlerweile haben die Geburtstage allerdings die Namenstage an Bedeutung weit überholt. Die Menschen wollen seit jeher bei den Heiligen sein - auch die einzelne arme Seele. Ein Mann, Chef des mächtigsten Klosters in Europa, kanalisierte vor rund 1000 Jahren diese Sehnsucht in einem kirchlichen Feiertag, Allerseelen.