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Tag Suchergebnisse für: " bayerischer wald "
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Ein Maikäfer frisst sich in einem Wald durch ein Eichenblatt.

Maikäfer fliegen derzeit vermehrt in Bayern. Das sorgt allerdings nicht nur für Freude: Forstbesitzer und Landwirte fürchten den Kahlfraß der Bäume durch die Insekten. Die Pflanzen allerdings erholen sich im Regelfall noch innerhalb einer Saison, erklärt ein Ullrich Benker von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.


Weitreichender seien allerdings die Folgen der Futtersuche der Larven, der sogenannten Engerlinge. Besonders die Waldmaikäfer setzten dem Forst zu. Sie fressen nach Angaben Benkers die Wurzeln der Bäume und bringen so ganze Wälder in Gefahr. Obwohl der Waldmaikäfer in Bayern nicht stark vertreten ist, seien in einzelnen Landstrichen dennoch Schäden festzustellen, zum Beispiel im bayerischen Spessart.


Feldmaikäfer-Populationen in der Region
An manchen Orten in Bayern ist die Wahrscheinlichkeit derweil größer, auf einen Maikäfer zu treffen, als andernorts: "Gebiete mit größeren Feldmaikäfer-Populationen sind der Spessart, konkret Hessenthal-Mespelbrunn und die nach Norden und Süden angrenzenden Täler, der Bayerische Wald, zum Beispiel in Breitenberg und Sonnen sowie auf einzelnen Flächen oberhalb Deggendorfs, das Inntal, hier besonders Oberaudorf und Niederaudorf, die Fraueninsel im Chiemsee und Reichling im Landkreis Landsberg/Lech", weiß Benker. In Reichling indes gibt es noch eine Besonderheit: Das ist laut Benker der einzige Ort, in dem jedes Jahr viele Maikäfer fliegen. Dort haben sich über Jahrzehnte die Generationen so durchgemischt, dass sich in jedem Jahr genügend Weibchen und Männchen zur Paarung finden.

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Die Hütte des WSV Skadi Bodenmais im Langlaufzentrum Bretterschachten.

Das war in den vergangenen Jahren eine Seltenheit: richtiger Winter im Dezember. In den Höhenlagen des Bayerischen Waldes liegt der Schnee mittlerweile rund einen Meter hoch. So auch im Langlaufzentrum Bretterschachten (Landkreis Regen), in dem die Wintersportler derzeit perfekte Bedingungen vorfinden, für die Loipenpfleger Franz Weinberger sorgt.

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Den kirchlichen Segen bekam die gläserne Konstruktion durch Pfarrer Tobias Keilhofer und Diakonin Gabi Neumann-Beiler.

Ein Traum, den er schon seit Jahren hegt, hat sich für den Glasmacher Erhard Köck aus Riedlhütte (Landkreis: Freyung-Grafenau) erfüllt. Die vergangenen neun Monate lang hat er mit Sohn Florian und Mutter Heidi Glas gegossen, geschnitten und in Edelstahl gehüllt. Das Ergebnis: eine Weihnachtskrippen-Szene in Lebensgröße, die am Samstag, passend zum ersten Advent also, geweiht wurde und nun als Festinstallation im Wald-Glas-Garten zu sehen sein wird.


"Mit Licht lebt Glas", erklärte Florian Köck. Und das zeigt sich vor allem in der gläsernen Krippe. Denn erst mit dem Kauf eines 500 Quadratmeter großen Nachbargrundstücks war wieder Platz im ziemlich gefüllten Wald-Glas-Garten. Neben der Heiligen Familie haben die Glasmacher außerdem einen Engel, Hirten, einen Ochsen, zwei Schafe und die Heiligen Drei Könige gebaut. Die Installation ist sowohl im Wald-Glas-Garten als auch von der Straße aus zu sehen und so konzipiert, dass bei wolkenlosem Himmel das Licht der Vormittags- und Nachmittagssonne durch die Glasfiguren fällt und das Glas so zum Leuchten bringt. Die Krippe ist festinstalliert, bleibt also Sommer wie Winter im Garten, wo sie Besucher anschauen können. Dafür haben Florian, Erhard und Heidi Köck drei Zentimeter dicke Dallglasscheiben und für Detailarbeiten Ofenglas sowie witterungsfesten Silikonkleber verwendet. Anders als einige der vielen anderen Glaskunstwerke ist das ausgestellte Exemplar der Krippe nicht verkäuflich. Wie andere Festinstallationen, darunter die drei enormen Glasbäume, kann allerdings ein Kundenexemplar angefertigt werden. Wie viel die Krippe aber kosten soll, das konnte Florian Köck nicht schätzen. "Zusätzlich zum Material ist ja auch enorm viel Arbeitszeit investiert worden. Wie viel, kann ich gar nicht genau sagen."


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Brauchtum und Tratition, verkörpert unser Sputnik Magazin Mitarbeiter und Admin bei Dream Boy, Florian Gruber (rechts im Bild) als Perchte in seiner Heimatstadt Grafenau im Bayerischen Wald.



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Mit ohrenbetäubendem Lärm hat am Freitagabend in Rinchnach (Landkreis Regen) das traditionelle "Wolfauslassen" begonnen. Der alte Brauch, bei dem etwa 500 junge Burschen mit ihren Kuhglocken in die Dörfer ziehen, verfolgten mehrere Tausend Menschen. Gefeiert wird das "Wolfauslassen" bis in die frühen Morgenstunden.


Mehr als ein Dutzend Wolfauslassergruppen traf sich im Ortskern von Rinchnach. Nach und nach läuteten die "Wölfe" jeweils 15 Minuten lang in den beleuchteten Ortskern der Bayerwald-Gemeinde.


Der Ursprung der Veranstaltung reicht einige Jahrhunderte zurück, als die Hirten nach dem Sommer das Vieh zurück in die dörflichen Ställe brachten. Mit dem Lärm wurde den Wölfen und Bären signalisiert, dass sie nun wieder aus den Wäldern auf die Weiden kommen durften - daher "Wolfauslassen".

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