Bayern zahlt je 500 € Bonus an alle Pflegekräfte
"Zudem haben wir in allen Krankenhäusern, Pflege- und Seniorenheimen freies Essen und Getränke für die Beschäftigten eingerichtet", heißt es weiter.
Den Bonus sollen nach Angaben eines Regierungssprechers alle Pflegekräfte in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen bekommen - insgesamt 252.000 Angestellte. Den Freistaat koste dies unterm Strich 126 Millionen Euro. Die Bonuszahlung soll an diesem Dienstag im Kabinett beschlossen werden und das Geld so bald wie möglich bei den Pflegekräften ankommen.
"Vorläufig" sollen die 500 Euro einmalig gezahlt werden, hieß es. Je nachdem, wie lange der Kampf gegen das Coronavirus dauert, ist damit nicht ausgeschlossen, dass es später weitere Zahlungen gibt. Zusammen mit Nordrhein-Westfalen ist Bayern das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land.
Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen in Südkorea ist zum ersten Mal seit dem Höhepunkt Ende Februar auf unter 50 gefallen.
Gestern seien 47 Menschen positiv getestet worden, teilen die
Gesundheitsbehörden mit. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank
seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Virus-Eindämmung.
Vizegesundheitsminister Kim Gang Lip warnt jedoch angesichts von lokalen Häufungen und neuer "importierter" Fälle, den Zahlen zu hohe Bedeutung beizumessen. Am Wochenende seien nur etwa 6000 Virustests am Tag durchgeführt worden, statt etwa 10.000 an Wochentagen. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle liegt bei 10.284. Bisher wurden 184 Todesopfer gezählt.
US-Präsident Donald Trump fordert die Amerikaner angesichts der Pandemie auf, für Krankenschwestern und Ärzte zu beten.
Die Mitarbeiter im Gesundheitswesens zögen jeden Tag trotz "enormer
Gefahr" gegen das Coronavirus "in den Krieg", soTrump im Weißen Haus vor
Journalisten. "Es ist ein sehr harter Feind", sagt Trump.
In den USA gibt es bisher mehr als 300.000 Infektionen. Knapp 10.000 Menschen sind infolge der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, wie Daten der Universität Johns Hopkins zeigen.
Auch Japan steht wegen der Virus-Ausbreitung des kurz vor Ausgangssperren. Wie japanische Medien berichten, will der rechtskonservative Ministerpräsident Shinzo Abe den Notstand für Tokio und andere Großstädte wie Osaka ausrufen. Damit werden die Behörden ermächtigt, die Bürger anzuweisen, in ihren Häusern zu bleiben und Schulen geschlossen zu lassen.
Hintergrund ist ein zuletzt deutlicher Anstieg der Infektionen in der Hauptstadt Tokio sowie anderen großen Städten des Inselreiches wie Osaka. Im besonders schwer betroffenen Tokio waren gestern weitere 143 Infektionsfälle bestätigt worden - der bislang höchste Anstieg innerhalb eines Tages. Damit zählt die japanische Millionenmetropole bereits mehr als 1000 Infektionsfälle.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat vor einer "schrecklichen Zunahme" häuslicher Gewalt gewarnt. In einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft rief er die Regierungen weltweit dazu auf, dagegen vorzugehen. "Wir wissen, dass Ausgangssperren und Quarantäne entscheidend sind, um Covid-19 zu bekämpfen. Aber sie können Frauen mit Partnern, die sie missbrauchen, einsperren", sagt Guterres. "Viele Frauen und Mädchen sind dort am meisten bedroht, wo sie am sichersten sein sollten: Bei sich zuhause."
Ein Tiger in einem Zoo in New York hat sichmit dem Coronavirus infiziert. Die vier Jahre alte malaysische Tigerkatze Nadia sei positiv auf das Virus getestet worden, teilt der Bronx Zoo mit. "Es ist - unseres Wissen nach - das erste Mal, dass ein wildes Tier sich durch einen Menschen mit Covid-19 angesteckt hat", sagt der leitende Tierarzt des Zoos, Paul Calle, dem Magazin National Geographic. Wahrscheinlich habe ein Pfleger das Virus in sich getragen, aber keine Symptome gezeigt.
Nach Angaben der HilfsorganisationSave the Children sind in Bangladesch dringend Beatmungsgeräte nötig. In dem bevölkerungsreichen, armen Land in Südasien mit dem großen Flüchtlingslager Cox's Bazar gebe es lediglich knapp 1800 solcher Geräte und damit im Durchschnitt eins pro 93.273 Menschen, teilt die NGO mit. Sie appelliert insbesondere an die G-20-Staaten, zu helfen und einen globalen Plan zu erarbeiten, der auch Schuldenerleichterungen, mehr Gelder für das Gesundheitswesen sowie Absicherung für die Ärmsten umfassen müsse.
Der amtierendeRegierungschef Irlands,Leo Varadkar, ist wieder als Arzt registriert. Er wolle nunmehr mindestens einen Tag in der Woche in seinem erlernten Beruf arbeiten, um im Kampf gegen das Virus zu helfen, heißt es aus seinem Büro. "Er wollte wenigstens einen kleinen Beitrag leisten", sagt ein Regierungssprecher der Zeitung Independent.
Varadkar hatte seinen Beruf als Allgemeinmediziner 2013 niedergelegt, um sich der Politik zu widmen. In Irland gibt es aktuell rund 5000 Infizierte.
Die oberste Gesundheitsexpertin der schottischen Regierung ist nach Verstößen gegen die eigenen Ausgangsbeschränkungen zurückgetreten. Obwohl sich Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon gegen einen Rücktritt von Catherine Calderwood als Chief Medical Adviser ausgesprochen hatte, zog diese die Konsequenzen, nachdem sie mit ihrem Fehlverhalten für Empörung in Großbritannien gesorgt hatte.
Calderwood gab zu, an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden zu einem Landhaus ihrer Familie gefahren zu sein. Zuvor hatte die Zeitung Scottish Sun Fotos der Expertin von einem beliebten Ausflugsziel an der Küste veröffentlicht.
Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilt der Regierungssitz Downing Street in London am Abend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Es handelt sich um einen vorsorglichen Schritt, da der Premierminister noch zehn Tage, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde, Symptome hat", heißt es in einer Mitteilung der Regierung.
Der 55 Jahre alte konservative Politiker hatte am Freitag vergangener Woche seine Infektion bekannt gemacht und sich in Selbstisolation in seiner Dienstwohnung zurückgezogen. Doch noch eine Woche später klagte erüber Fieber. Ob er seine Amtsgeschäfte weiterführen kann, war zunächst unklar. Sein Stellvertreter wäre nach Medienberichten Außenminister Dominic Raab.
In der Türkei ist die Zahl der Fälle auf mehr als 27.000 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 3135 Menschen positiv getestet, teilt Gesundheitsminister Fahrettin Koca via Twitter mit. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt bei 574. Präsident Recep Tayyip Erdoganhatte am Freitag eine weitreichende Ausgangssperrefür Menschen unter 20 Jahren verkündet.
Seit Freitagnacht sind zudem31 Städte, darunter Ankara und Istanbul weitgehend abgeschottet. Die Ein- und Ausfahrt ist nur für wichtige Versorgungsgütererlaubt. Die Maßnahme gilt vorerst für 15 Tage.
Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer historischen Fernsehansprache zum Durchhalten aufgerufen. "Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam", so die 93 Jahre alte Monarchin. "Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden." Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsansprachen ist es erst die vierte solche Rede des seit 1952 amtierenden britischen Staatsoberhaupts.
"Ich richte mich an Sie in einer Zeit, die, wie ich weiß, zunehmend herausfordernd ist", sagt die Queen. "Aber es werden wieder bessere Tage kommen, wir werden mit unseren Freunden vereint sein, wir werden mit unseren Familien vereint sein. Wir werden uns wiedersehen."
Auch Norwegen beteiligt sich an der inzwischen massiv angelaufenen Hilfewelle für Italien. Gesundheitsminister Bent Hoie kündigt an, dass sein Land ein medizinisches Team nach Italien
in Marsch setzen werde. "Wir haben die Infektion in Norwegen unter
Kontrolle, während Italien auf dem Höhepunkt der Krise steht", sagt Hoie. Das etwa 25-köpfige Team aus Ärzten und Helfern, alles Freiwillige, soll in derLombardei zum Einsatz kommen. Einige von ihnen haben bereits Erfahrungen beim Kampf gegen Ebola in Afrika gesammelt.
"Solidarität in Europa ist nicht nur eine theoretische Übung", sagt Außenministerin Ine Eriksen Soreide. "Jetzt können wir zeigen, wie sie in der Praxis funktioniert."
Die Berliner Polizei hat eine nicht genehmigte Demonstration am Brandenburger Tor aufgelöst. Rund 100 Menschen seien zu einer Versammlung unter dem Motto "LeaveNoOneBehind" zusammengekommen,
die dafür nicht die derzeit erforderliche Ausnahmegenehmigung der
Gesundheitsverwaltung gehabt hätten, sagt eine Polizeisprecherin.
Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von der Initiative Seebrücke, die sich für die Evakuierung der Flüchtlingslager in Griechenland einsetzt.
In den Armenvierteln Afrikas könnten die Maßnahmen gegen das Coronavirus nach Einschätzung von Helfern zur tödlichen Falle werden.
Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer müssen Arme
rausgehen, um Geld zu verdienen. Denn die meisten lebten von der Hand in
den Mund. Doch würden die Ausgangssperren teils mit massiver Gewalt durchgesetzt. Dies sei lebensbedrohlich für den ärmsten Teil der Bevölkerung. "Ihnen bleibt nur die Wahl: am Coronavirus oder am Hunger zu sterben", sagt Salimane Issifou, Leiter der SOS-Kinderdörfer im westafrikanischen Staat Benin.
Der tschechische PräsidentMilos Zeman wirft der EU im Kampf gegen die Pandemie schwere Versäumnisse vor. "Leider hat die Europäische Union in dieser Sache versagt", sagt der 75-Jährige in einem Live-Interview der Zeitung "Blesk". Er hält der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor, sich wiederholt gegen Grenzschließungen innerhalb der Gemeinschaft ausgesprochen zu haben, obwohl sie "keine Expertin" sei. Zeman
warnt vor einer größeren "Explosion der Epidemie", wenn die
tschechischen Grenzen zum jetzigen Zeitpunkt wieder geöffnet würden.
Der Schweizer GesundheitsministerAlain Berset hält es aufgrund der aktuellen Lage im Land für illusorisch, bereits die ersten Schritte zurück Richtung Normalität zu setzen. Erst wenn die Zahl der Menschen in den Krankenhäusern nicht mehr ansteige, könne man daran denken, sagt Berset der "Sonntagszeitung". "Die Erfahrung zeigt, wer zu früh nachgibt, verlängert die Krise."
Der Zeitpunkt der Lockerung sei nicht nur eine politische Entscheidung,
er hänge auch von der Wissenschaft ab. Das Virus gebe das Tempo vor.
Italien bereitet nach Angaben von GesundheitsministerRoberto Speranza einen Fünf-Punkte-Plan
zum kontrollierten Abbau der Corona-bedingten Beschränkungen vor. Es
sei aber unverantwortlich, ein Datum für die Rückkehr zur Normalität zu
versprechen, sagt er der Zeitung "La Repubblica". Italien ist
mehr als 15.300 Toten das am schlimmsten von der Krise getroffene Land
in Europa vor Spanien mit 11.900 Toten. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen liegt in Italien aktuell bei mehr als 124.600
- das waren nur etwas weniger als in Spanien, wo mehr als 126.000
Infizierte gemeldet werden. Doch die Ausbreitung in Italien scheint sich
zu verlangsamen. Am Samstag blieb die tägliche Zahl der Covid-19-Toten
erstmals binnen neun Tagen unter 700.
Eines der größten KrankenhäuserIsraels will es Angehörigen erlauben, sichin Schutzkleidung am Krankenbett von sterbenden Corona-Infizierten zu verabschieden. Im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv sei dies bereits Praxis, bestätigt ein Sprecher am Sonntag. Die israelische Zeitung "Haaretz"
schrieb, andere Krankenhäuser in Israel suchten ähnliche kreative
Lösungen. In Deutschland dürfen Sterbende in vielen Kliniken besucht
werden.
Der Ichilov-Leiter Professor Ronni Gamzu sagt: "Die Geschichten von Patienten, die allein sterben, entsetzen mich als Mensch und als Klinikchef, undwir dürfen es nicht zulassen, dass solche Dinge in unserem Gesundheitssystem passieren."
DerIran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag (11. April) an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie der Präsident bekanntgibt. Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später - vom 18. April an. Allerdings bleibenSporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu größeren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen.
Der Iran wurde von dem Virus besonders hart getroffen. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums gab es bis jetzt mehr als 3600 Tote und 58.000 Infizierte. Medienangaben zufolge hat die Corona-Krise 70 Prozent der iranischen Wirtschaft lahmgelegt. Bis Ende März durften nur Apotheken und Supermärkte geöffnet sein.
Österreichs Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hofft, dass die Welt vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Themen aus der Krise lernt. "Wenn dievöllig durchgeknallte Turbo-Globalisierung jetzt nicht heftig durchgerüttelt wird, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen", sagt Kogler der "Kronen Zeitung". Dass sich ganze Kontinente von der Produktion medizinischer Güter befreit hätten, sei aus seiner Sicht "ein Irrsinn". "Da sollten mindestens ein, zwei Generationen gelernt haben, dass sich da was ändern muss."
Wenige Wochen vor Beginn des Wiesn-Aufbaus ist unklar, ob das Oktoberfest wegen der Corona-Krise überhaupt stattfinden kann. Nach Angaben von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der das größte Volksfest der Welt eröffnen würde, muss diese Entscheidung "spätestens Ende Mai, Anfang Juni" fallen, also rechtzeitig vor Beginn der Aufbauarbeiten auf der Theresienwiese. Am 16. September ist der Anstich geplant, bis zum 4. Oktober soll das Fest dauern.
Die Wirte nahmen schon Reservierungswünsche aus aller Welt entgegen, die Brauereien wollen in Kürze damit beginnen, das auch im Ausland begehrte Wiesnbier zu brauen.
Königin Elizabeth II. (93) ruft die Briten dazu auf, der Coronavirus-Pandemie mit charakteristisch britischer Selbstdisziplin und stiller Entschlossenheit zu begegnen. "Ich hoffe, dass in den kommenden Jahren alle stolz darauf sein können, wie sie mit dieser Herausforderung umgegangen sind", wird die Queen heute Abend in einer Ansprache an das britische Volk und den Commonwealth sagen. Das geht aus Rede-Auszügen hervor, die vorab vom Buckingham-Palast veröffentlicht wurden. Die Ansprache gilt als Zeichen, dass die Regierung zunehmend über die rasch wachsende Zahl der Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19 beunruhigt ist.
An einem Corona-Kontrollposten auf den Philippinen ist ein Mann wegen fehlender Gesichtsmaske in Streit mit der Polizei geraten underschossen worden. Der 63-Jährige habe aggressiv auf den Hinweis reagiert, er müsse eine Maske tragen und die Beamten mit einer Sense angegriffen, heißt es in einem Polizeibericht. Zuvor hatte Präsident Rodrigo Duterte gesagt, er befehle der Polizei und dem Militär, aufjeden zu schießen, der Ärger mache. Am Freitag verteidigte er diese Haltung: Die Öffentlichkeit müsse den Ernst der Lage erkennen.
Um eine Corona-Ausbreitung im Jemen zu verhindern, haben die Huthi-Rebellen bis Samstag 1600 Gefangene auf freien Fuß gesetzt. Dies sei als Schutzmaßnahme in den von den Huthis kontrollierten Gebieten gedacht, so Nabil al-Asani, Vertreter der Justizbehörden in den Rebellengebieten. Zuvor hatten die Regierungseinheiten viele Gefangene freigelassen. Bisher ist es im Jemen offiziell niemand am Virus erkrankt.
Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Großbritannien an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Medienberichten zufolge soll es sich um dasbisher jüngste Opfer der Pandemie im Land handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an Covid-19.
Wegen einer Häufung von Infektionen ist in Rumänien eine zweite Stadt gesperrt worden. Auf Anordnung von Innenminister Marcel Vela wird der Ort Tandarei mit rund 13.000 Einwohnern im Südosten des Landes nun von Polizei und Militär scharf bewacht. Passieren dürfen nur noch Warentransporte und Menschen von außerhalb, die dort in den Bereichen Versorgung, Medizin und Verwaltung arbeiten. In der vorigen Woche waren bereits die nordöstlicheStadt Suceava mit 92.000 Einwohnern sowie acht Nachbardörfer gesperrt worden.
Die Berliner Polizei verzeichnet weiter zahlreiche Verstöße gegen die Verordnung des Senats zur Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung. Während einer 24-stündigen Kontrolle notierten die Beamten in der gesamten Stadt 30 Strafanzeigen und 79 Ordnungswidrigkeiten, wie eine Sprecherin mitteilte: "Es war die gesamte Bandbreite dabei."