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Tag Suchergebnisse für: " waldmaikäfer "
DreamBoy
Ein Maikäfer frisst sich in einem Wald durch ein Eichenblatt.

Maikäfer fliegen derzeit vermehrt in Bayern. Das sorgt allerdings nicht nur für Freude: Forstbesitzer und Landwirte fürchten den Kahlfraß der Bäume durch die Insekten. Die Pflanzen allerdings erholen sich im Regelfall noch innerhalb einer Saison, erklärt ein Ullrich Benker von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.


Weitreichender seien allerdings die Folgen der Futtersuche der Larven, der sogenannten Engerlinge. Besonders die Waldmaikäfer setzten dem Forst zu. Sie fressen nach Angaben Benkers die Wurzeln der Bäume und bringen so ganze Wälder in Gefahr. Obwohl der Waldmaikäfer in Bayern nicht stark vertreten ist, seien in einzelnen Landstrichen dennoch Schäden festzustellen, zum Beispiel im bayerischen Spessart.


Feldmaikäfer-Populationen in der Region
An manchen Orten in Bayern ist die Wahrscheinlichkeit derweil größer, auf einen Maikäfer zu treffen, als andernorts: "Gebiete mit größeren Feldmaikäfer-Populationen sind der Spessart, konkret Hessenthal-Mespelbrunn und die nach Norden und Süden angrenzenden Täler, der Bayerische Wald, zum Beispiel in Breitenberg und Sonnen sowie auf einzelnen Flächen oberhalb Deggendorfs, das Inntal, hier besonders Oberaudorf und Niederaudorf, die Fraueninsel im Chiemsee und Reichling im Landkreis Landsberg/Lech", weiß Benker. In Reichling indes gibt es noch eine Besonderheit: Das ist laut Benker der einzige Ort, in dem jedes Jahr viele Maikäfer fliegen. Dort haben sich über Jahrzehnte die Generationen so durchgemischt, dass sich in jedem Jahr genügend Weibchen und Männchen zur Paarung finden.